Im Rahmen eines spannenden Ausfluges nach Wien besuchten die Schüler:innen der 3E die Erlebniswelten „Dialog im Dunkeln“ und „Hands up“. Beide Stationen ermöglichten eindrucksvolle Einblicke in die Lebensrealität von Menschen mit Seh- bzw. Hörbeeinträchtigung.

Bei „Dialog im Dunkeln“ wurden die Schüler:innen von blinden oder sehbehinderten Guides durch völlig abgedunkelte Räume geführt. Ohne den Sehsinn galt es, sich auf Hören, Tasten und Orientierung zu verlassen. Diese besondere Erfahrung regte zum Nachdenken an und vermittelte auf eindrucksvolle Weise, wie Menschen mit Sehbehinderung ihren Alltag meistern.

Anschließend ging es zu „Hand Ups“, einer interaktiven Ausstellung rund um die Gehörlosenkultur und Gebärdensprache. Dort lernten die Schüler:innen spielerisch wichtige Elemente der Kommunikation ohne Lautsprache kennen und konnten selbst erste Gebärden ausprobieren. Besonders spannend waren die interaktiven Stationen, die einen Perspektivenwechsel ermöglichten und das Bewusstsein für Barrierefreiheit stärkten.

Der Ausflug bot nicht nur viele neue Eindrücke, sondern förderte auch Verständnis, Empathie und schuf eine Atmosphäre des gegenseitigen Öffnens und Vertrauens. Eine von vielen Fragen, die wir uns während der Zugfahrt gegenseitig stellten, lautete: Welcher Sinn wäre mir wichtiger – Sehen oder Hören?