In diesem Schuljahr nahm unsere Schule erstmals an der bekannten Ö3-Wundertüten-Aktion teil und setzte damit ein deutliches Zeichen für Umweltbewusstsein und soziales Handeln. Der Erlös aus den gesammelten alten Handys unterstützt Familien in Österreich, die Hilfe benötigen. In den vergangenen Jahren beteiligte sich unsere Schule an der inzwischen beendeten Jane-Goodall-Handy-Aktion.

Im Vorfeld der Sammelaktion beschäftigten sich die Schüler:innen der Klasse 4A mit relativer und absoluter Armut sowie mit besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen in Österreich. Mit diesem Wissen gingen sie anschließend durch die Klassen, um die Ö3-Wundertüten-Aktion vorzustellen und dafür zu werben.

Während der Aktion hatten die Schüler:innen der Klassen 4A und 4B die Gelegenheit, ihr eigenes Handyverhalten an einem selbst gewählten Tag zu beobachten und zu reflektieren. Dabei hielten sie fest, wie lange und wofür sie ihr Smartphone nutzten und aus welchen Gründen sie danach griffen. Genannt wurden unter anderem Unterhaltung, Langeweile, fehlende Motivation für andere Tätigkeiten oder Zeitvertreib.

Zusätzlich entschieden sie freiwillig, einen Tag lang auf ihr Handy zu verzichten. Dabei reflektierten sie, wie sie den Nachmittag verbracht hatten, ob sich der Tag ohne Handy anders angefühlt hatte und was sie besonders vermisst hatten. Beim Tag ohne Handy nannten die Schüler:innen unterschiedliche Erfahrungen. So fiel es einigen ungewohnt schwer, auf das Smartphone bei alltäglichen Tätigkeiten, wie dem Gang auf die Toilette, zu verzichten. Andere berichteten, dass sie mehr gegessen hätten oder häufig die Uhrzeit vermisst hätten. Zur Ablenkung verbrachten manche Zeit mit ihren Eltern, etwa beim Einkaufen mit der Mutter. Zudem beschäftigte einige die Frage, was passieren könnte, wenn sie nicht online sind. Auch der Verzicht auf Musik, zum Beispiel während der Busfahrt, wurde als besonders ungewohnt empfunden.